Aprilia

Ein italienischer Hersteller von Motorrädern und Motorrollern ist Aprilia, mit Sitz in Novale, in der Region Venetien.

Bis ins Jahre 2004 wurde das Unternehmen, welches bereits 1945, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, von Alberto Beggio gegründet wurde, von Ivan Beggio geleitet. Doch im Jahr 2004 wurde das Unternehmen dann von dem Piaggio-Konzern aufgekauft, zu dem unter anderem auch die Motorradhersteller Moto Guzzi und Laverda gehören.

Bereits seit Mitte der 80er Jahre engagiert sich Aprilia auch im Motorradrennsport und gehört dort zu den erfolgreichsten europäischen Marken überhaupt. Seit 1992 konnten die Fahrer und Teams, besonders in den Hubraum-Klassen bis 125 und 250 Kubikzentimeter, insgesamt 18 Fahrertitel und ebenso viele Konstrukteurs-Weltmeisterschaften gewinnen.

Und auch in der Superbike-Weltmeisterschaft ist Aprilia seit 1999 aktiv vertreten und konnte im Jahr 2010 sogar den ersten Titel des Italieners Max Biaggi in dieser Rennserie feiern. Diesem folgte ein weiterer Erfolg in der Saison 2012, als sich der Italiener erneut den WM-Titel sichern konnte. Und in der Saison 2014 konnte sich dann der Franzose Sylvain Guintoli auch Weltmeister in der Superbike-WM nennen.

Der bislang letzte Erfolg für Aprilia im Motorsport datiert allerdings bereits aus dem Jahr 2015, als der Italiener Lorenzo Savadori die Superstock 1000-Klasse gewinnen konnte.