Mit Motorrädern immer die Nase im Wind

Als Vorläufer des Motorrads kann man das Fahrrad bezeichnen. Es begann etwa 1817 mit der Erfindung der „Laufmaschine“ von Karl von Drais. Die Tretkurbel wurde etwa 1860 erfunden und 1869 das Dampfrad. Das erste Serienmotorrad mit Benzinmotor war 1894 die „Hildebrand & Wolfmüller“. Sie war im Aussehen einem Motorrad sehr ähnlich. Der Hersteller ließ das Wort ‚Motorrad‘ patentrechtlich schützen. Es folgten im Lauf der Jahre weitere technische Innovationen. Heutzutage ist das Motorrad ein technisches Meisterwerk.

Für jeden Geschmack das richtige Bike

Wer Motorrad fahren möchte, hat eine große Auswahl. Nicht nur Laien haben es schwer, sich für das richtige Bike zu entscheiden. Es gibt viele Motorrad-Typen, die sich manchmal kaum voneinander unterscheiden. Eine kurze Zusammenfassung zwischen zwei Kategorien, den Enduro- und Motocross-Motorrädern und den Straßenmaschinen, ist hierbei hilfreich. Die einen fahren vorwiegend im Gelände, während die anderen lieber auf der Straße cruisen – dies entweder gediegen oder rasant.

Die Enduro ist ein Motorrad mit Straßenzulassung. Sie wird meistens im Gelände gefahren und gerne im Enduro-Sport eingesetzt. Dies sieht jedermann an der hochgelegten Auspuffanlage und am starken Reifenprofil. Wer sich für dieses Motorrad entscheidet, sollte das Gefährt auch beherrschen. Von Fahrern, die an Rennen teilnehmen, wird Ausdauer und fahrerisches Können verlangt. Im Enduro-Sport hat der Hersteller KTM die Nase vorn. Der österreichische Motorradhersteller präsentiert auch seit einigen Jahren sportliche Straßenmotorräder.

Motocross-Fahrer fahren dagegen auf abgesperrtem, nicht öffentlichem Gelände. Während Enduro-Fahrer auf lange Strecken spezialisiert sind, ist Motocross ein Rundensport. Die Strecke besteht aus Kurven und Sprunghügeln. Das Schwierige dabei ist, die Strecke auf Höchstgeschwindigkeit zu fahren. Dafür sind gute Technik und gute Reifen nötig. Ein beliebtes Motocross-Motorrad ist die Husqvarna aus Schweden.

Zu den Straßenmaschinen gehören die sogenannten Allrounder, Chopper oder Tourer. Allrounder sind die perfekten Motorräder für Anfänger, Gelegenheitsfahrer und Wiedereinsteiger. Sie haben ebenso wie die Tourer komfortable Sitze und sind daher für längere Fahrten geeignet. Zudem bieten sie eine bequeme Sitzmöglichkeit für den Mitfahrer oder die Mitfahrerin. Sie sind sowohl für das Flachland als auch auch für Bergfahrten geeignet. Diese Motorräder bieten ausreichend Platz für Gepäck. Daher können Motorradfahrer mit Allroundern auf Reisen gehen und einen Stopp in einem Hotel wie etwa dem bikerfreundlichen hotel engelberg einlegen.

Beliebte Straßen-Modelle sind die BMW und die Gold Wing. Die luxuriöse Gold Wing ist ein technisches Wunder und ausgestattet mit Audio- und CB-Funk, ABS, Tempomat, Sitzheizung und noch mehr. Chopper-Fahrer dagegen möchten gemütlich über die Straßen chauffieren, aber auch gelegentlich Gas geben.

Als Oldtimer werden Motorräder bezeichnet, die über dreißig Jahre alt sind. Mit einem Oldtimer rast man nicht über die Autobahnen, sondern man flaniert über die Straßen. Denn diese Fahrzeuge sind meist Sammlerstücke. Ein beliebter Vertreter ist die Triumph von den ehemaligen Triumph Werken Nürnberg AG. Beliebte Motorräder dieser Art sind auch die deutsche Herkules oder die italienische Aprilia. Oldtimer-Fahrten gibt es übrigens bei Enduroveranstaltungen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.